Praxistest Xterra – Vector Pro X2
Nach nun 3 Wettkämpfen mit dem Xterra – Vector Pro X2 hier nun ein erster Praxistest des Xterra – im Vergleich mit meinem Aquashpere Rookie vom letzten Jahr.
Naja das ist eigentlich gar kein Vergleich. Der Vector Pro ist um ein vielfaches flexibler als das Aquashpere-Brett.
Die Größe M passt mir (180, 72kg) wie angegossen. Die Bewegungsfreiheit ist einfach klasse. Endlich mal nicht das Gefühl bei jedem Armzug über Wasser “gegen” den Neo arbeiten zu müssen – DANKE.
Auch der Auftrieb ist stark – für mich als “Nichtschwimmer” auch nicht ganz unwichtig.
Besonders aufgefallen ist mir, das man mit dem Vector Pro X2 auch sehr gut laufen (in der Wechselzone) kann. Auch das Ausziehen geht sehr leicht.
Alles in allem habe ich den Eindruck das der Vector Pro X2 mir in und außerhalb des Wassers sehr hilft. Zum einen hält er schön warm – ist ja in erster Linie ein Kälteschutzanzug :) lässt mich dank des starken Auftriebs leichter und somit schneller Schwimmen und lässt sich leicht wieder ablegen – was zu schnelleren Wechselzeiten führt.
DANKE nochmals an Sören von den Aeroclinics
Stephan
Wettkampf ist das beste Training
Gute 10 Tag nach meiner Krankheit (inkl. 7 Tage Avalox) war ich gestern beim 22. Bornsdorfer Triathlon am Start. Im Rahmen der Regionalliga Ost fand hier auch ein Wettkampf über die olympische Distanz (1,5-40-10) statt.
Genau das Richtige, um wieder “in Tritt” zu kommen. Ich bin den Wettkampf also betont locker und unter dem Trainings und Spass-Aspekt (der ja immer dabei ist !) angegangen.
Nach gewohnt schlechten Schwimmen (nach 300m war ich schon platt) hab ich es auch auf der Radstrecke locker angehen lasen.
Auf der, mit knapp 11 km etwas zu langen, Laufstrecke konnte ich mich dann doch noch von Platz 21 auf Platz 15 verbessern.
Man merkt so eine Krankheit dann doch noch. War aber eine schöne Veranstaltung und der Tag ging auch schnell rum :)
Train on …
Stephan
death by tray
Praxistest Garmin Forerunner 405 [update]
Seit ein paar Tagen bin ich im Besitz eines Garmin Forerunner 405.
Bei Falko konnte ich mir ja bereits das Vorgänger-Model 305 testen. Der war mir allerdings etwas zu “klobig” und schwer.
Der 405er sieht da schon mehr nach “Uhr” aus und lässt sich so leichter unter dem Neo tragen – hoffentlich.
Der erste Test auf dem Rad war sehr überzeugend. Überraschend genau, hier kann man deutlich sehen, das ich nicht auf der Strasse sondern über den Gehweg gefahren bin :

Schon krass – oder ?
Auch die Geschwindigkeit stimmt genau – Vergleichsgeräte hatte ich ja heute in der Gruppe zu Genüge.
Ich gehe mal das von aus, das es beim Laufen ähnlich genaue Werte geben wird – ein Test dazu gibt es nach dem nächsten Triathlon in einer Woche. Dort wird sich auch zeigen ob der Forerunner auch “unter-dem-Neo-im-Wasser” funktioniert.
Im Unterschied zum 305er scheint der 405 auch in geschlossenen Räumen seine Satelliten zu finden – kann aber auch daran liegen, das ich im Dachgeschoss wohne – also “näher” an den Satelliten :).
Die Bedienung erinnert schon etwas an einen iPod – der Äussere Ring reagiert auf Berührung und man kann “scrollen”:
Dank der ANT+ USB Sticks synchronisiert sich der Forerunner gleich mit dem Trainings Center sobald er “In Reichweite” ist.
Leider gibt es noch keine Mac Version mit ANT+ Unterstützung – soll aber im 3. Quartal 2008 kommen.
Daher läuft das Trainings Center z.Z. in Parallels. Ich exportiere dann die TCX-Files um die dann mit Hilfe vom TCX Converter ins GPX -Format zu konvertieren. Anschließend importiere ich die GPX-Datei in den Trailrunner.
Klingt komisch – ist aber so :) Bis zum Q3 kann ich schon noch auf die Mac-Version warten.
Alles in Allem bin ich sehr zufrieden mit dem Forerunner und auch gespannt wie er im Triathlon abschneidet.
[update:]
Nach nur 3 maliger Benutzung ist der Forerunner leider Defekt.
Der Touch-Ring scheint Defekt zu sein. Die beiden Menü-Punkte “menu” und “training” lassen sich nicht mehr bedienen :( Schade das das 290 Euro-Gerät zu schnell defekt ist. Mal sehen wie es sich mit dem Support verhält. Gelaufen bin ich jedenfalls mit dem Forerunner noch nicht.
[update 2:]
Garmin hat innerhalb von 5 Tagen das Gerät gegen ein komplett neues ausgetauscht – klasse. Jetzt konnte ich es auch mal beim Laufen unter Wettkampfbedingungen testen.
Ich werde Ihn aber nicht beim Schwimmen mitnehmen – scheint mir dann doch etwas “fragil” zu sein.
Die Auto-Lap Funktion ist Klasse. Im Gegensatz zum Rad ist die Momentangeschwindigkeit beim Laufen nicht so genau – die Kilometer und Zwischenzeiten allerdings stimmen fast auf den Meter.
DKB-Team Staffel
Gestern, am zweiten Tag der 3-tägigen DKB-Teamstaffel, war ich im
Trikot der Cimt AG (http://www.cimt-ag.de/) am Start. Das New Economy Amt hatte in diesem Jahr keine Staffel am Start. Pünktlich 1 Tag vor dem Lauf habe ich mir eine klassische Erkältung (bei 30 Grad im Schatten !!) eingefangen.
Eigentlich wäre ich nicht gelaufen, man kann aber sein Team nicht im Stich lassen.
Als Startläufer dachte ich es wäre gut wenn ich ca. 10 Minuten vor dem Start mal zu selbigem gehen würde.
Offensichtlich hatten auch schon gefühlte 1200 andere Läufer – wohl alles alte Team-Staffel Veteranen – vor mir diese Idee.
Ich stand – als Team-Staffel Rookie – nun fast ganz hinten.
Nach dem Start versuchte ich mich durch die Meute zu wühlen. Da ich nicht der Typ bin, der die kleine Frau vor mirfür die “Ehre des Teams” gnadenlos niedertackelt – alles gestern gesehen ! – konnte ich erst nach ca 1,5 km richtig laufen.
Nach ca. 19:40 min. konnte ich den Staffel-Stab dann meinen Teamkollegen übergeben.

Die Cimt-five1 sind dann nach 1:46h als 39. des Tages ins Ziel gelaufen. Alle waren zufrieden.
Hat ja auch echt Spass gemacht. Ich hoffe 2009 ist auch die ID IT-Unit am Start.
Run on
Stephan
Flotter Dreier – auch wenn’s weh tut
Gersten waren Alex, Marco und ich beim 19. Team-Triathlon in Strausberg am Start.
Beim Team-Triathlon werden 3 x 500m als Staffel geschwommen, danach geht es zu dritt im Stil eines Mannschaftszeitfahrens über die 40km. Zum Schluß laufen alle drei zusammen die 10 km.
Für Alex war es der erste Wettkampf seit über 10 Jahren !!! Das war aber wohl kein Grund es vorsichtig angehen zu lassen. Er stiegt (an erster Position) schwimmend, als 9. aus dem Wasser! Marco und ich hatten allerdings keine Mühe diese Gute Ausgangsposition wieder zu verspielen :)
Nach den ersten 3km der windanfälligen und durchaus hügligen Radstrecke war klar: “Das wird weh tun“. Nicht mir, schon gar nicht Alex, der das erste Mal auf seinem neuen Triathlon-Bike fuhr und
entsprechend “heiß” war, aber Marco hatte nicht ganz so viel Druck an diesem Tag.
Und wenn Alex sich “unwohl” fühlt wenn die Zahl auf dem Tacho < 50 ist .. nun ja ...
Nach der ersten von zwei Radrunden haben wir dann (wohl im Tunnelblick) die Wende im Kreisverkehr verpasst und sind so ca. 1 km zuviel gefahren.
An Postion 12 liegend sind wir dann vom Rad gestiegen.
Die ersten Schritte sind immer komisch - heute (1 Woche nach St.Pölten) aber besonders. Nach 500m ging es bei Marco und mir wieder gut.
Alex musste nun seiner “Nicht-unter-50-km/h-Einstellung” Tribut zollen. Nach eignen Angaben sei es schon nach 2km bei ihm sehr dunkel geworden – und das nicht nur weil überwiegend im Schatten gelaufen wurde.
2km vor dem Ziel und mit einer Mannschaft vor Augen hat Alex, die alte Kampfsau, sich aber nochmal extrem zusammengerissen und wir konnten das Team vor uns
ein- und überholen (Schieben hilft übrigens auch beim Laufen !).
Als 12. In der Gesamtwertung war das dann auch noch ein recht gutes Ergebnis und vor allem hat es (ALLEN !) Spass gemacht.
Alex wird wohl die nächsten Tage etwas “unrund” laufen, dafür aber gut schlafen :)
RUN ON
Stephan


