Podium beim SISU Winterduathlon

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Auch in diesem Jahr beginnt der Rennbericht zum SISU Winterduathlon mit den Worten „Alle Jahre wieder …“ geben sich die Läufer, Radsportler und Triathleten der Region ein „Stelldichein“ bei diesem Cross Duathlon über die 5,5 – 21 -3 Strecke der „Classic“ Distanz.

Und ebenfalls wie immer gab es im Vorfeld den Favoritencheck zur inoffiziellen Winterduathlon- Weltmeisterschaft im Berliner Grunewald.

Die Strecke wurde leicht geändert. Also vielmehr die Richtung in die gelaufen wurde. Anders als bei den vorherigen Austragungen wurde in diesem Jahr erstmals der erste Lauf im Uhrzeigersinn und somit in der gleichen Richtung wie der Radstrecke gelaufen. Der abschließende 3 km Lauf wurde zu einer Wendepunktstrecke. Aus organisatorischer Sicht eine gute Änderung. Es kommt so nicht bzw. weniger zu „Kontakt“ zwischen denen im Rennen befindlichen Läufern und Radfahrern.

Sportlich gesehen wurde der „Panzerberg“ nun von der langen Seite gelaufen. Somit wurde der erste Lauf „langsamer“. Die Wendepunktstrecke des 2. Laufs gibt gute „Einsicht“ über die Position im Rennen.

Start
Quelle: Sisu Berlin

Die Strecke war in diesem Jahr ebenfalls „langsam“. Schneeschmelze und der damit verbundene Schlamm in Kombination mit Waldarbeiten, Nachtfrost und ca. 120 Teilnehmer führten dazu, dass die Strecke von Runde zu Runde „schlechter“ wurde. Gut für starke Radfahrer :)

Einige Favoriten aus dem Check waren aus verschiedenen Gründen nicht am Start. Im Zweifel gehe ich dann immer von „Muffensausen“ aus :P
4-Fach Sieger Hoffi war der klare Favorit. Danach versprach es ein spannendes Rennen zu werden. Bei den Frauen waren alle auf das Abschneiden der Deutschen Cross Meisterin Jessica Lambracht gespannt. Allerdings war die Vorjahres Siegerin Birgit Unterberger ebenfalls am Start.

Gleich nach dem Start setzte sich Philipp-J. Müller aus Potsdam deutlich vom Feld ab. Gefolgt von Hoffi und Matze Kindel. Dahinter folge ein ziemlich kompaktes Feld. Ich lief an 10. Stelle in die Wechselzone.

 

Quelle: Sisu Berlin

Quelle: Sisu Berlin

Auf dem Rad kam es zu einem spannendem Schlagabtausch zwischen Robert, einem sehr stark fahrenden Aitor Navarro und mir. Matze hatten wir in der zweiten Runde bereits eingeholt. Es wurde nun ein Dreikampf um den 3. Platz.
An jeder Möglichkeit attackiert Aitor. Ich hatte sehr gute Beine, eine neues Rad (hatte mein altes Mountain Bike doch vor 3 Wochen den Geist aufgegeben) und konnte so jedes Mal kontern. Einen besonderer Dank geht hier an Robert Kühn: Dank seiner „Anfeuerung“ am letzten Anstieg konnte ich Aitor nochmals folgen und ihn auf dem letzten 800m zum 2. Wechsel nochmals deutlich distanzieren. Ob es nun am neuen 29er oder gar an den ebenfalls neuen ovalen Kettenblättern lag, vermag ich nicht zu sagen, auf jeden Fall „fühlte“ es sich sehr gut an.

Ebenfalls nicht um „blöde Sprüche“ verlegen war meine liebe Frau :) Danke! Unsere „In-Race Kommunikation“ sorgte für Heiterkeit und nimmt zumindest mir kurzzeitig die „Schmerzen“ :)

Der letzte Lauf

Der letzte Lauf
Quelle: Sisu Berlin

Als Dritter ging ich mit 30 Sekunden Vorsprung auf die abschließenden 3km. Ob das reichen würde ? Mein Plan war „locker“ zur Wende zu laufen, dann gucken „was los ist“, um dann auf dem Rückweg, wenn nötig, noch mal etwas zulegen zu können.

 

 

Ich bin sehr froh und stolz, das genau dieser Ansatz am Ende mit Platz 3 belohnt wurde.

Bei den Frauen konnte Birgit Unterberger einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg vor Jessica Lambracht und Julia Gipser feiern.

Wie immer ein super Rennen bei zum Glück gutem Wetter in Berlin.
RACE ON!
Stephan

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