Endlich: Nike Alphafly next% im Test

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Laufschuhe, gerade in 2020 oder besser schon seit 2017 ein besonders interessantes Thema.

Carbon und Schaum wohin man schaut. Und alles auf der Suche nach der besten Laufökonomie bzw. der optimalen Laufeffizienz.

In den letzten beiden Jahren hatte ich glücklicher Wiese die Gelegenheit einige, wenn selbstverständlich auch nicht alle, dieser neuen Schuhe laufen zu können.

Ganz konkret waren es der Hoka Rocket X, der Hoka Carbon X, der On Cloudboom und schlussendlich den Nike Alphafly next%.

Über die beiden Hoka und den Cloudboom habe ich bereits videos gemacht.

Nun … endlich .. konnte ich den vermeintlichen Spritzenreiter der „Carbon/Schaum – Marathon Klasse“ laufen.

Ich habe mit dem Hoka Carbon X sehr gute Erfahrungen gemacht und ihn auch erfolgreich in Wettkämpfen eingesetzt (Sieg bei den 3h von Bernau (Marathon) und die Bronzemedaille bei der Duathlon WM).

Ich laufe den Hoka Carbon X sehr oft und schon weit über seine vermeintliche „Haltbarkeit“ hinaus!

Auch war ich (und bin ich noch immer) sehr skeptisch was die Versprechungen der Nike Marketingabteilung über die Zeitgewinne angeht.

Jetzt aber los: Der Nike Alphafly next% passt in der Größe 44 perfekt. Ich bin tatsächlich noch nie zuvor einen Nike Schuh gelaufen und war sehr positiv überrascht. Auch das Atomknit Obermaterial und die Schnürsenkel sind sehr angenehm. Allerdings merkt man gleich zu Beginn, das hier die Lebensdauer begrenzt sein wird.

Nike Alphafly next% Test

Nike Alphafly next% Test

Gleich nach den ersten Schritten merkt man deutlich – und zwar viel deutlicher als bei allen anderen Schuhen – die „Bouncyness„. Diese kommt mit Sicherheit durch die Kombination der Carbonplatte und des Schaums. Nicht die Platte allein, sondern eher die „Bauart„.

Mein Plan war es nun eine von mir oft gelaufene Strecke, von der ich weiß wie sich welches Tempo anfühlt zu laufen.

 

Im Ergebnis (siehe Video) konnte ich die gut 3km Runde 19 Sekunden schneller absolvieren. Es war kein All-Out Lauf! (nicht das man das Ergebnis „erzwingen“ möchte!) Tatsächlich habe ich zum Ende hin sogar gefühlt etwas „rausgenommen„.

Warum ?

Der Schuh verändert tatsächlich die Laufökonomie bzw. den Bewegungsablauf stark und ich hatte das Gefühl „vom Schuh getrieben“ zu werden.

 

 

Ich werde jetzt erst einmal an der Technik arbeiten müssen bis man diesen Schuh „korrekt“ laufen kann bzw. den Schuh am besten einsetzten kann. Dies wird auch noch andere positive Aspekte haben.

Auch wenn es bisher „nur“ 3km und eine knappe Stunde in den Alphaflys war bin ich nun sehr zuversichtlich das (bei mir) eine Verbesserung der Marathon um 2-3 Minuten allein auf Grund der Schuhe möglich sein könnte. 9-11 Minuten, wie manche errechnen, halte ich noch immer  für „unrealistisch„.

Auch wenn der „langsamere“ Läufer mehr davon hat, weil ja länger unterwegs, glaube ich das der Vorteil sich deutlicher zeigt, je schneller man laufen kann.

Es bleibt sehr spannend!

 

Ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Marathon :)

RUN ON!

 

Stephan

 

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